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01.09.2024 (CEST)
Titanlegierungen mit hohem Anteil an β-Stabilisatoren – Probenpräparationsstrategien und Gefügeaufnahmen
C. Siemers , S. Sternberg , L. Klinge und E. Merz
Titanwerkstoffe werden aufgrund ihres besonderen Eigenschaftsprofils insbesondere in der Luftfahrt und der Medizintechnik eingesetzt. Dabei gewinnen hoch β-stabilisierte Titanlegierungen immer mehr an Bedeutung, da sich diese durch einen Martensitzerfall und/oder durch eine Ausscheidungshärtung verfestigen lassen, um das Eigenschaftsprofil an die jeweilige Anwendung anzupassen. Neben der α- und β-Phase können dabei in den entsprechenden Legierungen die α‘-, α“- oder die ω-Phase auftreten. Die Probenpräparation ist insbesondere beim Auftreten hoher Anteile von α“- und β-Phase problematisch, da diese sehr niedrige Steifigkeiten und Festigkeiten besitzen und daher zur Ausbildung von Schmier- und Verformungsschichten neigen. Anhand von drei Beispielen wird die Probenpräparation von Titanwerkstoffen mit hohem Anteil an β-Stabilisatoren (Niob, Molybdän und Tantal) erklärt und es werden verschiedene Gefügeaufnahmen gezeigt.

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Siemers, C., Sternberg, S., Klinge, L. and Merz, E.. "Titanium alloys with a high β stabilizer content – sample preparation strategies and micrographs" https://doi.org/10.1515/pm-2024-0059 © 2023 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston, Germany

Zeitschrift

Practical Metallography, vol. 61, no. 9-10, 2024, pp. 703-716

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