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26.09.2016 (CEST)
Klassische Ätztechniken und ihre Anwendungen für die quantitative Phasenbestimmung an einem modernen, höherfesten Stahl
Elisabeth Füreder, Christina Voit, Jürgen Pühringer, and Michael Pohl
Kurzfassung

Die Charakterisierung moderner, höherfester Stähle stellt die klassische Metallographie heutzutage vor große Herausforderungen. Einerseits ätztechnisch, da mehrere Phasen gleichzeitig auftreten, andererseits auch auflösungstechnisch, da die Korngrößen im Bereich weniger μm liegen. Dieser Artikel soll zeigen, wie es trotz dieser erschwerten Voraussetzungen immer noch möglich ist, mit klassischer Ätztechnik und lichtmikroskopischen Aufnahmen quantitative Gefügebewertungen durchzuführen. Die klassischen Ätztechniken nach Beraha und LePera, die bereits seit Jahrzehnten für die Kontrastierung konventioneller Stähle im Einsatz sind, werden für die qualitative und quantitative Bewertung herangezogen und ihre Ergebnisse verglichen. Zur Überprüfung der Ergebnisse werden rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen herangezogen.

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Elisabeth Füreder, Christina Voit, Jürgen Pühringer, and Michael Pohl (2010). Klassische Ätztechniken und ihre Anwendungen für die quantitative Phasenbestimmung an einem modernen, höherfesten Stahl. Practical Metallography: Vol. 47, No. 7, pp. 374-387. doi: 10.3139/147.110082 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X

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