Der Sol-Gel-Prozess ist ein nasschemisches Verfahren zur Synthese von Oxiden und hybriden Netzwerken, bei dem molekulare Vorstufen über Hydrolyse und Kondensation ein kolloidales Sol und anschließend ein vernetztes Gel bilden. Durch Trocknung und Wärmebehandlung entstehen Pulver, Monolithe, Fasern oder dünne Schichten mit fein einstellbarer Porosität, Zusammensetzung und Nanostruktur. Anwendungen reichen von Funktionsgläsern und Katalysatorträgern bis zu Beschichtungen und Biomaterialien.
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