ungeordnete Medien

Bezeichnet Materialien, deren strukturelle Ordnung nur kurzreichweitig oder statistisch ist, wie Gläser, amorphe Metalle, granulare Packungen, poröse Netzwerke oder stark defektreiche Kristalle. Ihr Transport-, mechanisches und optisches Verhalten wird von Heterogenität, Perkolation und lokaler Energielandschaft bestimmt. In den Materialwissenschaften sind ungeordnete Medien zentral für Glasübergang, Diffusion in komplexen Netzwerken, mechanische Rauscheffekte und Lokalisierungsphänomene.

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