Superkritische CO2-Schaumverfahren nutzen CO2 oberhalb von kritischer Temperatur und Druck als physikalisches Treibmittel zur Erzeugung poröser Polymerschäume. CO2 löst sich im Polymer, bildet bei Druckentlastung Keime und treibt Zellwachstum. Die Prozessführung (Druck, Temperatur, Entspannungsrate) steuert Zelldichte, Porengröße und Morphologie. Vorteile sind Lösungsmittelfreiheit, feine Zellstrukturen, geringe Umweltbelastung und Anwendbarkeit auf technische Thermoplaste und Biopolymere.
© 2026