Ladungstransfer bezeichnet den Übergang von Elektronen oder Ionen zwischen Phasen oder Defektstellen, etwa an Elektroden-Elektrolyt-Grenzflächen, Halbleiterübergängen oder Korrosionsstellen. Er wird durch energetische Barrieren, Grenzflächenstruktur, Defektdichte und Kopplung an Massentransport bestimmt und mit Modellen wie Butler-Volmer-Kinetik oder Marcus-Theorie beschrieben. Effizienter Ladungstransfer ist zentral für Batterien, Katalyse und Sensorik.
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