Zweidimensionale Materialien bestehen aus atomar dünnen Schichten mit vernachlässigbarer Ausdehnung in der dritten Dimension, etwa Graphen, hexagonales Bornitrid oder Übergangsmetall-Dichalkogenide. Ihre reduzierten Dimensionen führen zu ausgeprägten Quanteneffekten, anisotropen mechanischen Eigenschaften, hoher spezifischer Oberfläche und einstellbarer Bandstruktur. Sie sind relevant für flexible Elektronik, Katalyse, Sensorik, Nanoverbunde und als Modellsysteme für Grenzflächenphänomene.
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