Salzhydrate sind kristalline Verbindungen, in denen Wassermoleküle stöchiometrisch in ein Ionengitter eingebaut sind. In der Materialwissenschaft dienen sie als Phasenwechsel- und Sorptionsspeicher, Elektrolytkomponenten oder Modellsubstanzen für Hydratbildung. Ihre thermische Stabilität, Dehydrationskinetik, Leitfähigkeit und Zyklenfestigkeit sind entscheidend für Anwendungen in thermischer Energiespeicherung und elektrochemischen Systemen.
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