Aushärtezyklus

Aushärtezyklus beschreibt den zeitlich-temperaturabhängigen Verlauf der Härtung reaktiver Werkstoffe wie Duroplast- oder Faserverbundharze. Er steuert Polymerisationsgrad, Vernetzungsdichte, Restspannungen, Porenbildung und Faser-Matrix-Haftung. Typisch sind Aufheiz-, Halte- und Abkühlphasen unter definiertem Druck. Optimierte Zyklen basieren auf Kinetikmodellen und in situ-Überwachung (z. B. DSC, Dielektrik), um reproduzierbare mechanische und thermische Eigenschaften zu gewährleisten.

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