Aufprallschaden bezeichnet die durch kurzzeitige, hochdynamische Belastung verursachte Schädigung eines Werkstoffs oder Bauteils, etwa durch Geschosse, Werkzeuge oder Fremdkörper. Er umfasst plastische Verformung, Rissinitiierung und ‑ausbreitung, Delamination in Verbundwerkstoffen und mögliche Perforation. In der Werkstoffwissenschaft wird Aufprallschaden mittels Hochgeschwindigkeitsversuchen, Instrumentierung und Simulation analysiert, um energieabsorbierende Strukturen und schadenstolerante Werkstoffe zu entwickeln.
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