Zinn tritt in vielen metallischen Werkstoffen als Spur- oder Begleitelement auf und wird in diesem Kontext den tramp elements zugeordnet. Bereits geringe Gehalte können Mikrostruktur, Ausscheidungsverhalten und Rekristallisation beeinflussen. In Stählen verschlechtert Zinn Recyclingfähigkeit und Warmumformbarkeit, in Kupferlegierungen kann es Festigkeit und Korrosionsverhalten ändern. Werkstoffwissenschaftlich ist die Kontrolle von Zinngehalten entscheidend für Eigenschafts- und Prozessstabilität.
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