Lokale Wirkstofffreisetzung nutzt funktionalisierte Materialien, meist bioabbaubare Polymere, Hydrogele oder poröse Metalle, um Pharmaka räumlich und zeitlich kontrolliert an Zielgeweben freizusetzen. In der Werkstoffwissenschaft stehen Diffusions- und Degradationskinetik, Wirkstoff-Matrix-Wechselwirkungen, mechanische Stabilität und Biokompatibilität im Vordergrund. Anwendungen reichen von beschichteten Implantaten über Stents bis zu nanostrukturierten Trägersystemen für onkologische Therapien.
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