Spärliche Abtastung bezeichnet die gezielte Reduktion der Messpunkte unter Ausnutzung von Signal‑ oder Struktur-Sparsamkeit, etwa in Gefüge- oder Tomographiedaten. In der Werkstoffwissenschaft erlaubt sie kürzere Messzeiten und geringere Strahlendosen, erfordert aber Rekonstruktionsalgorithmen aus der komprimierten Sensierung. Wichtig sind a-priori-Modelle der Mikrostruktur, Rauschempfindlichkeit, Alias‑Artefakte und die Validierung gegen vollaufgelöste Datensätze.
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