Hydrophobine

Hydrophobine sind oberflächenaktive Proteine aus Pilzen, die durch Selbstassemblierung an Grenzflächen extrem niedrige Oberflächenenergien und stabile Beschichtungen erzeugen. In der Materialwissenschaft werden sie zur bioinspirierten Modifizierung von Benetzbarkeit, zur Protein‑Immobilisierung, in biokompatiblen Beschichtungen und zur Strukturierung von Schäumen oder Emulsionen eingesetzt, oft in Kombination mit anorganischen oder polymeren Matrizes.

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