Wärmeleitfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wärme durch Phononen- und Elektronentransport zu leiten, charakterisiert durch den Koeffizienten λ (W·m⁻¹·K⁻¹). In Metallen dominiert die elektronische, in keramischen und polymeren Werkstoffen die phononische Leitfähigkeit. Sie hängt von Gitterstruktur, Defekten, Phasen, Temperatur und Mikrostruktur (z.B. Korngrenzen, Porosität) ab. Wärmeleitfähigkeit ist entscheidend für das thermische Design von Bauteilen und Funktionswerkstoffen.
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