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28.09.2016 (CEST)
Mikrostrukturelle Charakterisierung von PH 13-8 Mo Maraging-Stählen
Ronald Schnitzer, Rainer Hochfellner, Matthias Nöhrer, Michael Schober, Helmut Clemens, Silvia Zinner, and Harald Leitner
Kurzfassung

Maraging-Stähle zeichnen sich durch eine günstige Kombination von hoher Festigkeit bei gleichzeitig akzeptabler Zähigkeit aus. Ihre Mikrostruktur besteht aus einer martensitischen Matrix, in der intermetallische Ausscheidungen eingelagert sind und einem, je nach Wärmebehandlung und Legierungszusammensetzung variierenden, geringen Anteil an Austenit.

In dieser Arbeit werden Methoden und Verfahren angeführt, um die Mikrostruktur von Maraging-Stählen umfassend zu charakterisieren. Neben der ehemaligen Austenitkorngröße, dem Martensit und den intermetallischen Phasen umfasst dies auch den rückumgewandelten Austenit, der während der Wärmebehandlung entsteht. Neben der Beschreibung des Wachstums der Austenitkörner mithilfe des Gesetzes vom isothermen Kornwachstum werden hochauflösende Methoden wie Rückstreuelektronenbeugung (EBSD), Transmissionelektronenmikroskopie (TEM) und Atomsonde (AP) angewendet.

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Ronald Schnitzer, Rainer Hochfellner, Matthias Nöhrer, Michael Schober, Helmut Clemens, Silvia Zinner, and Harald Leitner (2009). Mikrostrukturelle Charakterisierung von PH 13-8 Mo Maraging-Stählen. Practical Metallography: Vol. 46, No. 10, pp. 521-536. doi: 10.3139/147.110032 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X

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