| Kurzfassung |
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Bei der Verformung normalgeglühter Stähle treten bei Überschreitung der Streckgrenze Lüdersbänder auf, deren Ausprägung in starkem Maße von der verwendeten Probengeometrie abhängig ist. Mit der Entstehung und Ausbreitung geht eine starke Veränderung der Oberflächentopografie einher, die eine bei Umformprozessen meist unerwünschte Oberflächenstruktur hervorruft. Auch bei zyklischer Beanspruchung kann es zur Bildung und Ausbreitung von sogenannten Ermüdungslüdersbändern kommen, die eine Veränderung des Oberflächenzustands bewirken und somit die Schwingfestigkeit beeinflussen. Dieser Beitrag zeigt auf, wie sich unterschiedliche Probengeometrien aus einem normalgeglühten Stahl Cm15 bei einsinniger Verformung verhalten und welche Konsequenzen sich aus diesem Materialverhalten für eine zyklische Beanspruchung ergeben.
Sascha Laue, Hubert Bomas, and Peter Mayr (2005). Einfluss von Lüdersbändern auf die Schwingfestigkeit von Proben unterschiedlicher Geometrie aus einem normalgeglühten Stahl Cm15. Practical Metallography: Vol. 42, No. 2, pp. 62-73. doi: 10.3139/147.100245© Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X
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