Partikel-induzierte Keimbildung

Partikel-induzierte Keimbildung bezeichnet die Ausscheidungs- oder Rekristallisationskeimbildung an nichtmetallischen Einschlüssen oder dispers verteilten Teilchen in Metallen. Lokale Spannungs- und Energiegradienten an Partikel-Matrix-Grenzflächen senken die kritische Keimgröße und -energie. Dies beeinflusst Kornfeinung, Texturentwicklung und mechanische Eigenschaften insbesondere in umgeformten oder wärmebehandelten Legierungen.

Verwandte Tags

© 2026