Partikel-induzierte Keimbildung bezeichnet die Ausscheidungs- oder Rekristallisationskeimbildung an nichtmetallischen Einschlüssen oder dispers verteilten Teilchen in Metallen. Lokale Spannungs- und Energiegradienten an Partikel-Matrix-Grenzflächen senken die kritische Keimgröße und -energie. Dies beeinflusst Kornfeinung, Texturentwicklung und mechanische Eigenschaften insbesondere in umgeformten oder wärmebehandelten Legierungen.
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