Kupferausscheidungen sind nanoskalige Cu-reiche Partikel, die in eisen- oder nickelbasierten Legierungen während Alterung oder Bestrahlung aus der übersättigten Matrix ausscheiden. Sie wirken als starke Härtungsteilchen, beeinflussen Streckgrenze, Kriech- und Versagensverhalten und können Strahlungsversprödung in Reaktordruckbehälterstählen verursachen. Morphologie, Größe, Verteilung und Kohärenz mit der Matrix bestimmen ihren Einfluss auf die Werkstoffeigenschaften.
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