Kristallplastizitätsmodellierung beschreibt die anisotrope plastische Verformung kristalliner Werkstoffe auf Basis der Versetzungsgleiten in einzelnen Körnern und deren Orientierung. Kontinuums- und mikromechanische Modelle koppeln Schub auf Gleit- und Zwillingssystemen mit Hartungsverhalten, Texturentwicklung und Korninteraktion. Sie werden zur Vorhersage von Fließen, Textur, Eigenspannungen und Schädigung auf Mikro- und Bauteilebene eingesetzt.
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