Nanoporöse Metalle

Nanoporöse Metalle besitzen ein dreidimensionales Netzwerk nanoskaliger Poren und Ligamente, meist hergestellt durch Entmischung oder elektrochemische Entnetzung von Legierungen. Die extrem hohe spezifische Oberfläche und einstellbare Porengrößen ermöglichen Anwendungen in Katalyse, Sensorik, Energieumwandlung und als Gerüstmaterialien. Mechanisch zeigen sie ungewöhnliche Kombinationen aus geringer Dichte, hoher Festigkeit und oft ausgeprägter Oberflächen‑diffusionsgesteuerter Plastizität.

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