Mesoporosität bezeichnet das Vorhandensein von Poren mit Durchmessern von 2–50 nm in Festkörpern, gemäß IUPAC‑Definition. In der Werkstoffwissenschaft bestimmt sie spezifische Oberfläche, Diffusionswege und Phasengleichgewichte und ist entscheidend für Katalyse, Energiespeicher, Sensorik und Trennprozesse. Kontrollierte Mesoporosität wird z. B. durch Templating, Sol‑Gel‑Prozesse oder Ätzen eingestellt und beeinflusst mechanische Eigenschaften, Kapillardruck, Benetzbarkeit und Transportphänomene in porösen Werkstoffen.
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