Magnetokristalline Anisotropie

Magnetokristalline Anisotropie beschreibt die richtungsabhängige Variation der freien Energie eines ferromagnetischen Kristalls in Abhängigkeit von der Magnetisierungsrichtung relativ zum Kristallgitter. Sie entsteht aus Spin‑Bahn‑Kopplung und kristallsymmetrieabhängigen Bandstrukturen und definiert leichte und harte Magnetisierungsachsen sowie Koerzitivfeldstärken. In der Werkstoffwissenschaft ist sie zentral für Dauermagnete, weichmagnetische Werkstoffe, magnetische Speicher, Spintronik und die gezielte Texturierung und Legierungsentwicklung.

Verwandte Tags

© 2026