Interfaceduktur beschreibt die lokale Mikrostruktur an Phasengrenzen, Korngrenzen oder Grenzflächen zwischen Matrix und Verstärkung. Kristallorientierung, chemische Segregation, Defektdichte und amorphe Schichten bestimmen Haftfestigkeit, Diffusion, Ausscheidungskeimbildung und Versagensmechanismen. Die gezielte Einstellung der Interfaceduktur ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit moderner Verbund- und Mehrphasenwerkstoffe.
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