Klick-Chemie bezeichnet hochselektive, nahezu quantitative Reaktionen mit milden Bedingungen und einfacher Aufreinigung, etwa Azid-Alkin-Cycloadditionen. In der Materialwissenschaft ermöglicht sie die präzise Funktionalisierung von Polymer- und Oberflächenstrukturen, Vernetzung von Netzwerken sowie Anbindung von Biomolekülen. Die Reaktionen sind oft orthogonal zu anderen Gruppen und unterstützen modulare, hierarchische Materialarchitekturen.
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