Hämokompatibilität beschreibt die Verträglichkeit von Werkstoffen mit Blut ohne Auslösung unerwünschter Reaktionen wie Thrombenbildung, Hämolyse, Komplementaktivierung oder Entzündung. Sie hängt von Oberflächenchemie, Topographie, Ladung und Proteinadsorption ab. Für Blutkontaktmaterialien wie Stents, Herzklappen oder Dialyse-Membranen werden gezielte Modifikationen und Tests gemäß Normen eingesetzt, um sichere Langzeitfunktion zu gewährleisten.
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