Zellviabilität

Zellviabilität bezeichnet die Fähigkeit von Zellen, nach Kontakt mit einem Werkstoff oder dessen Extrakten zu überleben, sich zu vermehren und ihre Funktionen aufrechtzuerhalten. Sie wird mittels Assays (z.B. MTT, Live/Dead, ATP-Messung) quantifiziert und ist ein zentrales Kriterium für die Biokompatibilität von Implantaten, Beschichtungen und Nanomaterialien. In der Materialwissenschaft dient die Bewertung der Zellviabilität zur Optimierung von Oberflächenchemie, Topographie und Degradationsverhalten.

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