Osteoinduktivität

Osteoinduktivität beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffs oder Implantats, undifferenzierte Vorläuferzellen zur Differenzierung in osteogene Zellen anzuregen und de‑novo Knochenbildung zu initiieren. Sie hängt von chemischer Zusammensetzung, Freisetzung bioaktiver Ionen oder Moleküle, Oberflächentopografie und mechanischen Eigenschaften ab. In der Werkstoffwissenschaft ist sie ein Schlüsselkriterium für bioaktive Keramiken, Komposite und degradierbare Legierungen.

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