Kernfusion ist die Verschmelzung leichter Atomkerne zu schwereren unter Freisetzung großer Energiemengen, dominiert durch Coulomb-Barriereüberwindung und starke Wechselwirkung. In der Werkstoffwissenschaft stellen Fusionsreaktoren extreme Anforderungen: Neutronenbestrahlung, hohe Wärmelasten, Plasmakontakt und Heliumblasenbildung führen zu Versprödung, Schwellung und Phasenumwandlungen. Entwickelt werden niedrig aktivierende Stähle, Keramiken und Wandelemente mit hoher Strahlenresistenz.
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