Metallische Mikrostrukturen bezeichnen die Gefügeausbildung von Metallen auf Längenmaßstäben von Nanometer bis Mikrometer, einschließlich Körnern, Phasen, Ausscheidungen, Zwillingen und Versetzungen. Sie resultieren aus Legierungszusammensetzung und thermomechanischer Historie und bestimmen zentrale Eigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit, Kriech- und Ermüdungsverhalten, Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Charakterisierung erfolgt u.a. mittels Licht- und Elektronenmikroskopie sowie Beugungsverfahren.
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