Materialpräparation bezeichnet alle prozessschritte zur gezielten Einstellung eines definierten Gefügezustands oder zur Probenvorbereitung für Analytik. Dazu gehören Synthese, Formgebung, Wärmebehandlung, mechanisches Schleifen und Polieren, Ionenätzen sowie Dünnschnitt- und Lamellenherstellung. Ziel ist die artefaktarme Repräsentation der intrinsischen Mikrostruktur und Eigenschaften. In der Werkstoffcharakterisierung steuert die Präparation maßgeblich Auflösung, Kontrast und Aussagekraft der Messdaten.
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