Schmelzverfahren bezeichnen prozesstechnische Schritte, bei denen Werkstoffe vollständig aufgeschmolzen und anschließend erstarrt werden, etwa Gießen, Schmelzmetallurgie oder schmelzbasierte additive Fertigung. Erstarrungskinetik, Konvektion und Segregation steuern Kornstruktur, Phasenverteilung und Defekte wie Lunker oder Heißrisse und bestimmen so die resultierenden Werkstoffeigenschaften.
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