Wasserstoffreduktion beschreibt die Reduktion von Metalloxiden oder -erzen mit molekularem Wasserstoff anstelle von Kohlenstoff. In der Metallurgie wird dadurch Sauerstoff entfernt und metallische Phasen erzeugt, wobei primär Wasser als Nebenprodukt entsteht. Reaktionskinetik, Diffusion von H2/H2O durch Poren und Phasengrenzen sowie thermodynamische Stabilitäten bestimmen Prozessfenster. Technologieentwicklung fokussiert auf Hochtemperaturprozesse, z.B. für eisen- und nickelbasierte Systeme.
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