| Kurzfassung |
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Beim Kaltwalzen ist seit langem eine typische Art von Ausschalungsbrüchen der Walzen bekannt. Es wird angenommen, dass eine Wasserstoffversprödung der gehärteten Walzen für die Schäden verantwortlich ist. Atomarer Wasserstoff kann beim Walzvorgang durch eine galvanische oder eine chemische Reaktion entstehen und in die Walze eindringen.
Bei jedem Verdacht auf wasserstoffinduzierten Walzenbruch muss der gesamte Wasserstoffgehalt bestimmt werden, um die Ursache des Schadens genau festzustellen. In dieser Arbeit wurde die Abhängigkeit der Ergebnisse der Wasserstoffanalysen von den jeweiligen Probenentnahmeverfahren untersucht, um dadurch mögliche Verfälschungen auszuschließen und eine Richtlinie für diese Prozedur für die Zukunft zu erarbeiten.
Sergiy V. Merzlikin, Achim Walter Hassel, Karl Steinhoff, and Monika Wildau (2011). Untersuchung verschiedener Verfahren der Probenentnahme für die Wasserstoffanalyse bei Kaltwalzenschäden. Practical Metallography: Vol. 48, No. 7, pp. 365-375. doi: 10.3139/147.110120 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X
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