Aktivierungsenergien quantifizieren die energetische Barriere, die für einen thermisch aktivierten Prozess wie Diffusion, Versetzungskriechen, Rekristallisation oder Korrosion überwunden werden muss. Sie bestimmen die Temperaturabhängigkeit von Ratenkonstanten gemäß Arrhenius-Gesetz. Ihre experimentelle Bestimmung erlaubt die Identifikation dominanter Mechanismen und ist essenziell für Lebensdauervorhersagen und prozesssichere Wärmebehandlungen.
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