Warmumformbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffs, bei erhöhten Temperaturen ohne Versagen plastisch umgeformt zu werden. Sie wird von Rekristallisation, Diffusion, Phasenumwandlungen, Korngrenzengleiten und der Temperatur‑, Dehnraten‑ und Spannungsabhängigkeit der Fließkurve bestimmt. Kennwerte wie Umformgrenzen und Duktilität bei Warmwalzen oder -schmieden sind entscheidend für die Prozessfenster metallischer Legierungen.
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