Biologisch abbaubare metallische Implantate bestehen meist aus Magnesium‑, Eisen‑ oder Zinklegierungen, die im Körper kontrolliert korrodieren. Ziel ist ein temporärer mechanischer Support, der sich nach Heilung resorbiert und Folgeoperationen vermeidet. Herausforderungen sind die Einstellung der Abbaurate, die Vermeidung toxischer Ionen, geeignete Korrosionsprodukte sowie ausreichende Ermüdungsfestigkeit. Oberflächenmodifikation und Legierungsdesign koppeln Biokompatibilität mit maßgeschneiderten Degradationsverläufen.
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