Laserstrahlhärten ist ein lokales Randschichthärteverfahren, bei dem ein fokussierter Laser die Werkstoffoberfläche kurzzeitig oberhalb Ac3 bzw. Ac1 erwärmt und anschließend durch Selbstabschrecken im Volumen martensitisch umwandelt. Es ermöglicht präzise einstellbare, verzugsarme Härtezonen mit hoher Reproduzierbarkeit, insbesondere bei Stählen. Wichtige Parameter sind Leistungsdichte, Vorschubgeschwindigkeit, Spotgeometrie und Absorptionsverhalten der Oberfläche.
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