Kristallographische Strukturen beschreiben die dreidimensionale Anordnung von Atomen in einem Kristallgitter, charakterisiert durch Bravais-Gitter, Basis und Symmetrieoperationen. In Metallen dominieren kubisch-flächenzentrierte, kubisch-raumzentrierte und hexagonal dichteste Packungen, während Keramiken komplexe Ionengitter bilden. Die Struktur legt Gleitsysteme, Stapelfehlerenergie, Diffusionspfade, Phasenumwandlungen und damit mechanische, thermische sowie elektronische Eigenschaften von Werkstoffen fest.
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