Mikrostrukturelle Defekte umfassen Leerstellen, Versetzungen, Stapelfehler, Korngrenzen, Ausscheidungen, Poren und Risse im Längenmaß von Atom- bis Mikrometer. Sie entstehen bei Erstarrung, Umformung, Wärmebehandlung oder Strahlung. Diese Defekte steuern maßgeblich Festigkeit, Verformungsverhalten, Diffusion, Korrosions- und Ermüdungsbeständigkeit. Zielgerichtete Defektengineering-Konzepte optimieren Werkstoffeigenschaften durch kontrollierte Defektpopulationen.
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