Mikrorissausbreitung beschreibt das Wachstum von Rissen mit Mikrometerabmessungen, initiiert an Defekten, Korngrenzen oder Phasengrenzflächen. Sie bestimmt Ermüdungslebensdauer, Sprödbruchverhalten und Schadenstoleranz von Werkstoffen. In-situ-Methoden und Bruchmechanikmodelle auf Mikroebene analysieren Wechselwirkungen mit Mikrostruktur, z.B. Rissablenkung, Abschirmung und Brückenbildung, um mikrostrukturoptimierte, rissresistente Werkstoffe zu entwickeln.
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