Al‑Cu‑Legierungen sind ausscheidungshärtbare Aluminiumlegierungen, in denen Cu durch übersättigte Mischkristalle und feindisperse Ausscheidungen (GP‑Zonen, θ'', θ', θ‑Al2Cu) Festigkeit erzeugt. Alterungsbehandlungen steuern die Ausscheidungskinetik und damit Streckgrenze, Zähigkeit und Kriechverhalten. Sie zeigen ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Korrosion (z.B. Spannungsrisskorrosion) und Ermüdung, weshalb Gefüge, Textur und Teilchenmorphologie mikrostrukturell präzise eingestellt werden müssen.
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