Dendritenwachstum beschreibt die baumartige Kristallmorphologie, die beim Erstarren von Metallschmelzen unter Unterkühlung entsteht. Anisotrope Wachstumsraten entlang kristallographischer Richtungen und diffusionsbegrenzte Stofftransportprozesse führen zu Dendritenarmen und -ästen. Die Dendritenarmabstände beeinflussen mechanische Eigenschaften, Seigerungen und Porosität, weshalb ihre Kontrolle für Guss- und Additivprozesse entscheidend ist.
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