Rasche Erstarrung beschreibt extrem hohe Abkühlraten bei der Solidifikation, typischerweise >10⁴ K/s. Sie führt zu unterdrückter Diffusion, verfeinerten Mikrostrukturen, metastabilen Phasen, amorphen Metallen und erweiterten Löslichkeitsgrenzen. In der Werkstoffwissenschaft wird sie z.B. in Spritzgießen, Schmelzspinnen und additiver Fertigung genutzt, um verbesserte mechanische, magnetische oder korrosionsschutzrelevante Eigenschaften zu erzeugen.
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