Die Aushärtekinetik beschreibt die zeit- und temperaturabhängigen chemischen Reaktionen beim Übergang eines reaktiven Systems, etwa eines Duroplasts oder Harzsystems, in einen vernetzten Feststoff. Sie wird durch Reaktionsmechanismus, Diffusion, Stöchiometrie und Katalysatoren gesteuert und mittels Kalorimetrie oder Rheologie quantifiziert. In der Werkstofftechnik ist sie entscheidend für Prozessfenster, Restreaktivität, inneren Spannungsaufbau und resultierende Eigenschaften.
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