Rissempfindlichkeit bezeichnet die Neigung eines Werkstoffs, unter mechanischer, thermischer oder korrosiver Beanspruchung Risse zu initiieren und zu propagieren. Sie wird von Mikrostruktur, Reinheit, Eigenspannungen, Phasenverteilungen, Wasserstoffgehalt und Textur beeinflusst und durch Kennwerte wie Kerbschlagzähigkeit, K_IC oder kritische Dehnungen charakterisiert. Sie ist zentral für die Bewertung der Schadenstoleranz.
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