Polycaprolactonfasern sind aus dem bioabbaubaren Polyester Poly(ε-caprolacton) hergestellte Fasern, häufig durch Schmelzspinnen oder Elektrospinnen erzeugt. Sie zeichnen sich durch niedrige Schmelztemperatur, gute Verarbeitbarkeit und langsame Degradation aus. In der Werkstoffwissenschaft dienen sie als Träger für Wirkstoffe, als temporäre Verstärkung, in Gewebegerüsten und als Matrix- oder Komponentensystem in maßgeschneiderten Bio- und Funktionsverbundwerkstoffen.
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