Einzelzell-ICP-MS ist eine massenspektrometrische Technik, bei der mittels induktiv gekoppeltem Plasma kurzzeitige Signale einzelner Zellen oder Nanopartikel detektiert werden. Sie erlaubt die Bestimmung elementarer Masse, Anzahl und Verteilung von Metall- oder Metalloxid-Nanopartikeln in und auf Zellen. In den Materialwissenschaften wird sie eingesetzt, um Aufnahme, Biotransformation und Toxikologie funktionalisierter Nanomaterialien sowie deren Korrosions- oder Freisetzungsverhalten auf zellulärer Ebene zu quantifizieren.
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