Hohlraumbildung

Hohlraumbildung beschreibt die Entstehung von mikroskopischen Poren oder Voids infolge Diffusionsungleichgewichten, Phasenumwandlungen, Ausscheidungen oder mechanischer Schädigung. Sie beeinflusst Duktilität, Kriech- und Ermüdungsverhalten und kann zu Versagen durch Porenkokaleszenz führen. In Dünnschichten tritt sie z.B. bei Elektromigration, in Volumenkörpern bei Kriech- und Entmischungsprozessen auf.

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