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Defekt-Toleranz

Defekt-Toleranz beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffs oder Bauteils, lokale Defekte wie Poren, Risse oder Inhomogenitäten ohne katastrophalen Versagen zu ertragen. Sie wird durch Mikrostruktur, Zähigkeit, Rissabschirmungsmechanismen und Redundanz der tragenden Pfade bestimmt. Werkstoffwissenschaftlich umfasst sie bruchmechanische Bewertung, nichtlineare Schadensmodelle und Zuverlässigkeitsanalysen, besonders für Keramiken, Verbunde und spröde Dünnschichten.

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